Die Abschiedszene war recht heftig - da schmerzte mein Herz dann auch recht von.
Obwohl ich mit dem Typen (Teiichi) und den anderen beiden Girls bis zuletzt nicht so recht warm wurde.
(Da sprach mich das Charakterdesign und deren Charakterzüge einfach zu wenig an.)
Dass Yuko letztendlich wieder zurück kommt, war zwar nicht wirklich nötig, störte aber auch nicht.
Von der Hindergrundgeschichte (Menschenopfer) war ich aber leicht enttäuscht.
Denn hier waren die Spiele "Fatal Frame / Project Zero" deutlich heftiger, schockierender und tiefgründiger.
Aber die abgespaltenen Gefühle liessen sich so wohl besser erklären und insgesamt gesehen,
war das ganze ja auch kein Gruselmeisterwerk als viel mehr ein stimmiger Genremix.
Ich würde dem ganzen wohl 7.5 von 10 Punkte geben.
Wegen der Abschiedsszene und dem Soundtrack vielleicht auch 8.5,
sofern man über die etwas oberflächlichen Nebencharaktere
und den (für mich) weniger charismatischen Charakter-Zeichenstil hinwegsehen kann.
Denn (charakterlich) interessant fand ich hier eigentlich nur Yuko.
Ebenfalls störte mich etwas, dass man nicht immer berücksichtige,
was nun wirklich sichtbar ist und was nicht.
So kann Yuko stetig die Kleider wechseln und mit Essstäbchen oder Fächern rumhantieren.
In einigen Szenen sieht man dann Stäbchen in der Luft schweben - in anderen Szenen wieder gar nichts.